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Spalierobst anbauen

Projekte > Bepflanzungs-Beispiele


Wer einen kleinen Garten und für Obstbäume keinen Platz hat, für den bietet sich Spalierobst an, ebenso in Höhen- und ungünstigen Lagen, wo z.B. keine Birnen gedeihen. Für Spalierobst kann man fast alle Obstsorten verwenden. Besonders aber mit Birnen, Äpfeln, Aprikosen, Pfirsichen, Weinreben und sogar Kiwis lassen sich am Haus oder an einer Mauer mit Spann- drähten oder mit einem Holzrankgitter Spalierkulturen anlegen.

Bei Platzmangel am Haus kann auch im Freien mit entsprechender Vorrichtung - Spalierobst angebaut oder als formale Hecke gezogen werden. Mit 2 Holzpfosten und je 2 Dachlatten quer zum Pfosten habe ich auf 2 Etagen Spanndrähte zwischen den Pfosten gespannt. Auf diese Weise lassen sich wunderbar Himbeeren kultivieren. (Siehe Bild 4 und 5 unten.)

Besonders am Haus bietet sich Spalierobst sehr gut an, man schafft Bedingungen, die sonst nur in südlichen Ländern vorzufinden sind. Die Hauswand ist windgeschützt und durch die Sonneneinstrahlung kann sich dort ein mildes Klima für die verschiedenen Obstsorten entwickeln. Allerdings sollte die Wasserversorgung nicht vernachlässigt werden. Am besten vom eigenen Hausdach das Regenwasser in eine Tonne umleiten und für die Bäume verwen- den. Die pralle Mittagssonne mögen vor allem Birnen, Weinreben, Feigen und Pfirsiche - der Apfelbaum ist da schon robuster.

Wegen der Sonneneinstrahlung im Winter sollte der Stamm mit einem weißen Kalkanstrich behandelt werden - das macht man um Frostrisse im Winter zu vermeiden, denn die weiße Farbe reflektiert so die winterlichen Sonnenstrahlen und verhindert die Aufwärmung des Stammes und der Rinde.

Mit Spalierobst lassen sich verschiedene abgewinkelte geometrische Formen aufbauen:

  • einfache U-Form
  • doppel U-Form
  • Fächerform
  • Solitär mit vertikaler Verzweigung


Bei der Pflanzung sollte ein sonniger Standort gewählt werden. Als Startdünger habe ich einen organischen Volldünger genommen. Gegen Unkrautwuchs und trockenen Boden kann man um den Wurzelbereich ein Unkrautvlies verlegen und darauf eine Schicht mit ca. 8 cm Rindenmulch guter Qualität ausbringen.

Rindenmulch, Kompost, Rasenschnitt, Laub oder Hächselgut versorgt die Pflanzen mit ausreichender Feuchtigkeit und Nährstoffe können so besser aufgenommen werden. Schwache Pflanzen und darauf folgende Krankheiten werden dadurch weitgehend verhindert. Obstbäume und Obststräucher bevorzugen einen frischen, durchlässigen, neutralen Boden. (pH-Wert 6,5-7)

Wichtige Informationen beim Kauf:

Beim Kauf der Pflanzen ist darauf zu achten, dass Spalierobst speziell als "Spalierbusch" oder "Spindel" veredelt bzw. mit einen Zertifikat ausgewiesen und dafür geeignet ist. Wegen Mehltauanfälligkeit sollte man auf die mehrfachresistenten RE-Sorten ausweichen. Wichtig ist auch das Vorhandensein von zeitgleich blühenden Befruchtersorten ("Pollenspender") in der näheren Umgebung bis ca. 150 m Entfernung, oder man kauft sich ein Spalierobst mit Doppel-Veredelung. Auch zwei verschiedene Obstsorten können als Pollenspender gepflanzt werden, dann ist die Befruchtung garantiert gesichert.


Weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie auch unter “Apfelbaum schneiden“.

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