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Johannisbeere

Projekte > Obststräucher fachgerecht schneiden


Im eigenen Garten frische Johannisbeeren zu pflücken und im Mund langsam zergehen lassen - das kann jeder mit einem kleinen Grundstück oder Garten, der sonnig und möglichst Windgeschützt ist, erleben. Rote, schwarze oder auch weiße Johannisbeeren sind wahre Energiekugeln. So stecken in einer Handvoll dieser frisch gepflückten Beeren bereits ca. 35 mg Vitamin-C, auch liefern sie Kalium, Eisen und Magnesium.

Wenn ein Johannisbeerstrauch jahrelang nicht geschnitten wurde, dann bekommt er 30 bis 50 oder noch mehr dünne, vergreiste Triebe. Hier bleiben die Früchte klein und sauer, das ernten unter erheblichem Zeitaufwand macht keinen Spaß mehr, und Pilzkrankheiten können unter diesen Bedingungen auftreten. Bei so einem Strauch hilft ein radikaler Rückschnitt aller
Triebe bis zum Boden. Aus dem Wurzelstock entstehen dann zahlreiche neue Triebe, aus denen wir die kräftigsten, möglichst gut verteilten, auswählen und einen neuen Strauch mit ca. 8-12 Leittrieben aufbauen. Die ersten Früchte können je nach Sorte bereits nach zwei bis drei Jahren geerntet werden.

Rote Johannisbeeren (Ribes rubrum)

Damit man viele saftige große Früchte erhält, müssen die Johannisbeeren regelmäßig ge- schnitten werden, so dass sie immer wieder neues Fruchtholz bilden können. Bei der Pflan- zung werden die Johannisbeeren ca. eine Handbreite tiefer eingepflanzt als sie vorher in der Baumschule gestanden haben, damit sich aus dem Wurzelstock ständig neue Triebe bilden können. Nach der Pflanzung werden drei bis fünf kräftige Triebe gut verteilt belassen und um ein Drittel bis zur Hälfte eingekürzt. Durch den Rückschnitt entwickeln sich neue Seitenttriebe, die auf Beerenlänge vereinzelt werden.

Ein Jahr nach der Pflanzung werden alle zu dicht stehenden Triebe entfernt und die verblie- benen Triebverlängerungen um etwa ein Drittel ihrer Länge eingekürzt, um eine gute Ver- zweigung zu erreichen. Zu tief stehende und nach innen zeigende Seitentriebe und überzählige Bodentriebe werden ebenfalls bis auf ein bis zwei kräftige Triebe entfernt. Ein Strauch sollte nicht mehr als 8 bis 12 Leittriebe haben, die nach 3 bis 5 Jahren durch junge Triebe ersetzt werden müssen. Dazu lässt man jährlich 1 bis 2 kräftige Bodentriebe stehen, die man um ein Drittel einkürzt, um sie zu stabilisieren und die Verzweigung zu fördern. Seitentriebe sollten nicht angeschnitten werden. Jährlich werden 1 bis 2 der älteren Triebe - erkenntlich am dunkleren Holz - bodengleich entfernt.

Bei roten Johannisbeeren tragen die einjährigen noch unverzweigten Triebe keine Früchte. Die zweijährigen haben bereits kurze Fuchttriebe angesetzt und tragen ein wenig - Siehe Bild 1. Die dreijährigen sind die hauptsächlich tragenden Fruchttriebe, nach der Ernte im August werden diese bodengleich entfernt. Ein anderer kräftiger junger Bodentrieb wird an dieser Stelle dafür hochgezogen.
Eine empfehlenswerte Sorte ist die
“Rovada“ mit ihren sehr großen ertragreichen und aro- matisch schmeckenden Früchte, die lange am Strauch haltbar sind, robust und nicht verrie- selt.

Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)

Bei schwarzen Johannisbeeren ist der Schnitt ähnlich wie bei der roten Johannisbeere. Die besten Erträge bringen die einjährigen Trieben, also Triebe, die sich im zurückliegenden Jahr entwickelt haben. Der Schnitt erfolgt im August nach der Ernte dabei werden die noch behangenen oder abgepflückten Triebe bis auf Jungtriebe zurückgeschnitten - Siehe Bild 2, oder entfernen Sie diese dicht über dem Boden, wenn sich an ihnen kein Neutrieb zeigt. Die Jungtriebe entwickeln sich meist aus ihrem unteren Drittel, das nicht zurückgeschnitten wird. Nur einzelne, über den ganzen Strauch verteilte Jungtriebe sollten etwa um ein Drittel zurückgeschnitten werden, um die Neutriebbildung zu fördern. Kräftige Triebe, die aus dem Wurzelstock kommen, bleiben erhalten, wenn sie genügend Platz haben.

Auf diese Weise bestehen die Sträucher fast nur aus jungen Trieben, die sich nach dem som- merlichen Schnitt noch kräftig bis zum Herbst hin entwickeln können und bereits im nächsten Jahr reich tragen. Bei dieser Methode bestehen die Schwarzen Johannisbeersträucher nicht aus 8 bis 12 Leittriebe wie bei der roten Johannisbeere, sondern aus weit mehr Trieben, die aber kaum verzweigt sind und deshalb genügend Platz haben. Nur wenn der eine oder andere Trieb zu dicht steht, wird er auf Bodenhöhe weggeschnitten.
Die Sorte
“Kristin“ ist eine empfehlenswerte Johannisbeere, sie hat große aromatische Früchte, bringt hohe Erträge, ist sehr robust und verrieselt nicht.

Weiße Johannisbeere (Ribes sativa)

Weiße Johannisbeeren werden wie Rote geschnitten. Sie bringen zwar geringeren Ertrag als Rote, eignen sich aber wegen ihres Aromas vorzüglich zum Frischgenuss.
“Weiße Versailler“ ist eine süßsäuerlich, aromatisch schmeckende Liebhabersorte für den Hausgarten. Die Früchte sind groß mit einer durchscheinenden Schale.


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